Juli 30, 2012

Milk and oats and berries ...



 

Frisch zurück aus dem sonnigen Süden gibt es jede Menge zu tun im Applewood House. Jede Menge Wäsche gilt es zu waschen und zu bügeln, der Garten (wir nennen ihn nur noch "die grüne Hölle") muß frisiert werden und die unzähligen Kleinigkeiten "ach, das machen wir dann nach dem Urlaub" wollen jetzt tatsächlich erledigt werden.  


Heute mußte ich aber doch einmal kurz von meinem Wäscheberg herunterkraxeln und euch zeigen, womit wir uns für diese harte Arbeit stärken.





Haferflocken, Milch und noch ein bißchen Schnickschnack drumherum. Fertig ist das Porridge. Geht auch ganz zackig, die Haferflocken müssen in der Milch nur ganz kurz kochen und dann ganz alleine durchziehen. In der Zeit kann man dann schön duschen, die Spülmaschine ausräumen, eine Waschmaschinenladung anstellen, eine weitere Ladung Dreckwäsche aus den Kinderzimmern suchen, den Kartenleser für die Kamerakarte suchen, den Ersatzakku laden, die Zeitung lesen, drei Liter Kakao kochen und noch vieles mehr.





Und ist morgens die Zeit mal wieder ganz furchtbar knapp (kann man sich jetzt in den Ferien gar nicht mehr vorstellen, ich weiß), kocht man den Porridge schon am Tag davor und wärmt ihn morgens einfach ratzifatzi auf.





Das Schöne beim Porridge ist auch, daß er sich gerne verkleidet. Den Jahreszeiten entsprechend. Mit Früchten der Saison, mit eingemachten Obstkonserven, einem Klecks Marmelade, im Winter mit Zimt und für die Schokoholics gerne auch mit einem ordentlichen Löffel Kakao. Oder besser noch Nutella. Für jeden etwas dabei. Bitteschön.

Und Porridge ist wirklich sowas von easy-peasy zu machen! Für alle, die es auch mal probieren möchten, hier das Rezept.






Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Start in die neue Woche und klettere wieder auf meinen Wäscheberg. In ein paar Tagen geht es dann nämlich nochmal los, auf einen echten Berg oder zwei oder drei, da müssen die Koffer wieder gepackt werden.


Liebe Grüße,

Isabelle



Juli 25, 2012

Greetings from the middle of nowhere



Eigentlich ist es viel zu heiß, um überhaupt auch nur den großen Zeh aus dem Wasser zu nehmen, aber zwischendurch zwingen einen Hunger, Durst und Wissbegier schonmal dazu. Und deshalb heute einmal ganz kurz "Greece through the backdoor".




Abgebogen von einer staubigen Landstraße, einen holprigen Weg entlang, an einem unscheinbaren Hafen. Eine Taverne.




Im Schatten sonnengegerbte alte Männer. Tintenfisch zum Trocknen auf der Leine. Ich fühlte mich wie in diesem Buch. Und wer das noch nicht kennt sollte es unbedingt lesen. Oder den Film dazu schauen. Oder schenkt es euren Teenie-Töchtern. Es ist so - hach!




Fernab der Urlauber-Orte. Wie aus dem Bilderbuch. Nur der Tintenfischgeruch, der war echt. Echt streng. Ich muß ja gestehen, ich mag meinen Fisch gerne in appetitlichen Häppchen. Und ich mag es auch nicht so gerne, wenn mich mein Essen noch anschaut. Aber malerisch ist es halt schon, oder?





So, und jetzt muß ich mich wieder ganz schnell in das türkisschimmernde, salzige und angenehm kühle Mittelmeer begeben. Ich wünsche euch weiterhin viel Sonnenschein und vor allem Sonne im Herzen!


Liebe Grüße,

Isabelle

Juli 20, 2012

Lots of love for little pies




Wenn mich jemand fragt, was für mich das Allerschönste am Sommer ist, dann muß ich gar nicht lange überlegen. Ich liebe es, wenn der Lavendel im Garten blüht und die Hummeln und Schmetterlinge sich dort drängeln wie beim Sommerschlußverkauf. Ich liebe das Gefühl von warmen Sand unter meinen nackten Füßen. Ich liebe es, noch abends spät auf der Terrasse zu sitzen und in den sommerlichen klaren Sternenhimmel zu schauen.




Aber das Allerallerschönste ist die überschwängliche Vielfalt an Früchten, die uns der Sommer beschert. Ich brauche es da gar nicht so exotisch, schon allein die Früchte, die hier in unseren Breiten wachsen machen mich sehr sehr glücklich.




Ständig hüpfen die leckersten Beeren und Steinfrüchte in unseren Mund. Und wenn, was selten genug vorkommt, ein paar nicht sofort verschlungen werden, dann backen wir etwas damit.

Wie kürzlich gerade diese köstlichen kleinen süßen Pies, randvoll mit frischen und saftigen Blaubeeren gefüllt. Mmmmh. 






Man kann so einen Pie in small, in quite small oder gar in itsy bitsy Größe backen. Oder bist du eher für "Think big"? Das geht natürlich auch, dann haben sie nur keinen Welpenschutz mehr.





Auch jede andere Sorte Obst kann in die Pies wandern, es darf auch bunt gemischt werden. Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Himbeeren, Johannisbeeren, Pflaumen und natürlich Äpfel, sozusagen die Mutter aller Pies.

Und natürlich, wie könnte es auch anders sein, habe ich das Rezept für euch aufgeschrieben!

Tadaaaa! I proudly present! 








Very delicious sind die kleinen Süßen übrigens ofenwarm, mit flüssiger Sahne, Vanilleeis, Mascarpone oder, falls (in ganz besonderen Glücksfällen) verfügbar, Clotted Cream. Mmmmmh.


Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Wochenende, ob mit oder ohne Sonne. Denkt immer dran: das Wetter ist nur eine Laune der Natur. Sonne im Herzen ist eine Einstellungssache. Sunshine is an attitude!



Liebste Grüße,

Isabelle

Juli 17, 2012

Sweet, soft 'n sour oder ein Königreich für Lemon Bars



In vergangenen Sommern kam es bei uns schon mal vor, daß es nur noch Kühlschranktorten gab. Oder eisgekühlte Milkshakes. Auch wenn die Erinnerung zunehmend verblasst, es hat Sommer gegeben, in denen ich schon beim Gedanken an meinen Backofen oder mein Gaskochfeld in Schweiss ausbrach. Sommer, in denen die Küche kalt blieb und nur Mr. Applewood tapfer am Grill ausharrte.


Das Gute an diesem Sommer der kein Sommer sein will ist ja, daß man hemmungslos backen kann. Jedes Itzelchen Wärme, das einem an der offenen Backofentür entgegenschlägt wird dankbar willkommen geheissen. 



Und auch die Bikinifigur ist nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Da kann man schonmal ein zweites leckeres Teilchen essen. Oder drei. Oder vier. Auch wenn ich befürchte, das demnächst auf einer sonnigen griechischen Insel bitter zu bereuen.

Diese leckeren Zitronenschnittchen, die ich euch heute zeige sind aber auch wirklich jede Sünde wert. Nach einem Rezept aus diesem unglaublichen Buch. So süß und sauer und saftig und frisch. Der wunderbare Shortbreadboden und die auf der Zunge zergehende Zitronencreme. Wie Shortbreads mit Lemon Curd. Isabelle im Zitronenhimmel.




Wir lieben diese süßen sauren Superschnittchen zum Kaffee, zum Nachtisch, in der Frühstückspause oder zu welchem Anlass auch immer. Es gibt immer einen guten Grund, etwas Saures zu versüßen, oder nicht? 

Und hier ist das Rezept für euch. Ich will ja nicht die Einzige sein, bei der der Bikini kneift.




Aber sagt hinterher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt! Diese Teile sind hochgradig suchterzeugend. Einmal reingebissen will man nur noch mehr. Und mehr. Und dann sind sie alle. Habt ihr also zufällig auch drei hungrige Mäusekinder zuhause dann macht gleich die doppelte Portion. Dann beschwert sich euer Mann auch nicht, daß er von den richtig leckeren Sachen nie nie nie etwas abkriegt.




Ich geh dann jetzt wieder in die Küche. Backen. Und am Ofen wärmen. Oder ins Land wo die Zitronen blühen. Habt noch einen schönen Abend!


Liebe Grüße,

Isabelle

Vielen Dank!




Mit Freude habe ich entdeckt, daß sich schon 100 Leser (inzwischen sogar 102, aber ich bin ja nicht so schnell) hier eingetragen haben. 

Höchste Zeit für ein dickes Dankeschön an euch alle! Und natürlich an alle, die diesem Blog bei Bloglovin' folgen und an alle Facebook-Liker. Und an alle, die einfach so hier öfters mal hereinschauen.

Ich finde es ganz toll und freue mich riesig über jeden Kommentar, jedes "I like" und jeden Click.


Allerliebste Grüße,

eure Isabelle

Juli 14, 2012

Möhrchen meets minced meat oder wie sich ein Gulasch neu erfand




Bei uns heißen Möhren ja prinzipiell Möhren. Oder Möhrchen. Niemals Karotten. Ich weiß gar nicht, warum das so ist. Obwohl das englische Wort für Möhre ja carrot ist. Und ich schließlich mit einer Köchin (a.k.a. Mama) aufgewachsen bin, die gerne zweisprachige Sätze bildet, in Englisch anfängt und den Satz in Deutsch beendet. Oder in german begins and in Englisch aufhört. Beliebt ist auch, nur einige Wörter zu ersetzen.  Easy to follow.





Bei manchen Dingen ist sie allerdings extrem konsequent. Zum Beispiel werden Kochrezepte grundsätzlich in english please notiert. Stellt nachkochende ältere Nachbarinnen und Freunde oft vor Probleme. Lost in Translation. Auch Briefe und Postkarten werden nur auf Englisch verfasst. Stellt kleinere Enkelkinder vor Herausforderungen, ist aber sehr lehrreich.

Desweiteren verteidigt sie seit Jahrzehnten den guten Ruf der englischen Küche. Unsere eigene eiserne Lady. Vor den Zeiten von Jamie Oliver, Nigella Lawson und Gordon Ramsay ein schier hoffnungsloses Unterfangen. Dabei ist die klassische englische Hausmannskost gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. 

Als meine Schwestern und ich klein waren ließen wir alles stehen und liegen wenn es "Gehacktes Gulasch" gab. Ein wunderbares Gericht, im englischen allgemein einfach "Mince" genannt, ein echtes Comfy Food für die ganze Familie. Möhrchen und Hackfleisch, das geht immer. 





Bei Gästen sorgt der Name "Gehacktes Gulasch" immer wieder für Verwirrung. Hat das Gericht doch herzlich wenig Ähnlichkeit mit einem klassischen Gulasch. Das Fleisch ist gehackt, keine Paprika weit und breit und die Zubereitung dauert auch nicht mehrere Stunden. Wahrscheinlich kannte meine Mama damals einfach kein anderes Wort für etwas mit brauner Sauce auf Deutsch.

Die geheime Zutat, die aus diesem Essen mehr als eine Hackfleischpfanne mit Möhrchen macht, ist Bisto. Kennt das jemand? Ist ein bißchen so wie "Mondamin Fix Soßenbinder" in Deutschland. Aber ganz anders. Bisto ist ein braunes Pulver, hauptsächlich aus Kartoffelstärke und gemahlenen Zwiebeln. Saucen und Ragouts beigemischt bekommen diese ein wunderbares Aroma. Man bekommt Bisto in Internetshops, in der Nähe von britischen Kasernen und natürlich in England in jedem Supermarkt.






Für ganze Rudel hungriger Kinder läßt sich dieses Essen in riesigen Mengen zubereiten, man kann es prima aufwärmen und die Reste sogar einfrieren. Wenn es denn Reste gibt. Das kommt eigentlich nicht vor. Im Gegenteil.







Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich liebe diese Gerichte, die ratzifatzi für ganz viele reichen. Die Sorte Essen, wo ruhig jedes Kind noch einen Freund oder eine Freundin spontan zum Essen mit nachhause bringen kann. Wir lieben es, mit vielen am Tisch zu sitzen. The more, the merrier.







Wenn ich hier aus dem Fenster schaue, ist es wohl wirklich ein Tag für Comfort Food. Frei nach dem Motto "der Juli der ein November war". Aber egal. Wir wollen mal nicht jammern.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende und ganz viel Sonne im Herzen!


Liebste Grüße,

eure Isabelle

Juli 10, 2012

Summer in a jar


 

Auch wenn es einige Bewohner des Applewood House so gut haben und ihre wohlverdienten Ferien bereits auf Reiterhöfen und in Baseball-Camps verbringen können, so müssen Mama, Papa und die kleinste Maus noch bis Ende der nächsten Woche arbeiten. Ja, auch Kindergarten ist Arbeit.

Es weht zwar schon ein Hauch von Easy-Living durch  den Alltag und die Abende werden immer länger, man kann es aber leider nicht komplett ignorieren. Der Wecker klingelt. Früh. Sehr früh.




Aber ich will ja nicht jammern und klagen, es gibt wesentlich Schlimmeres als früh aufzustehen. Noch früher aufstehen zum Beispiel. Vor allem am Morgen nach noch-später-ins-Bett-gehen. Oder das Ende der Erdbeerernte. Ganz schlimm. 

Wir pflücken die Erdbeeren was das Zeug hält. Wir kaufen jede Erdbeerbude leer. Wir sind Strawberryholics.




Morgens, Mittags, Abends und Zwischendurch auch nochmal. Erdbeeren. Und als leckere Kleinigkeit auch mit Joghurt im Büro. Einfach die Erdbeeren kleingeschnitten, griechischen Joghurt darüber und mit Rohrzucker bestreuen. Das Ganze im Marmeladenglas mit Schraubverschluß zum sicheren, geschmacksneutralen und vor allem stilvollen Transport ohne ein grand Malheur in der Handtasche.




Und wenn das mit den frischen Erdbeeren dann demnächst leider für dieses Jahr vorbei ist bleibt doch ein kleiner Trost. Jede Menge Erdbeermarmelade. Summer in a jar. Besser als gar nichts. Und wer weiß, wenn wir ein Marmeladenglas öffnen, vielleicht springt die Sonne daraus hervor und scheint mal wieder. Wäre das schön!


Auch bei grauem Himmel, Regen und Gewitter: ich schicke euch sonnige Grüße!


Eure Isabelle



Juli 08, 2012

On Blueberry Hill


 
I found my thrill
on Blueberry Hill.

 On Blueberry Hill
when I found you.



Es ist ja immer noch so viel very berry love in the air! Und ich bin immer noch so berry in love with all den Köstlichkeiten, die der 'Sommer' für uns bereit hält. Berries was das Zeug hält. Alle Sorten. Alle Farben. Als Solisten oder mit Begleitung. Und die Beeren, die es schaffen, nicht mit der Geschwindigkeit des unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrives vertilgt zu werden haben eine reelle Chance, zu den köstlichsten Kuchen, Törtchen, Marmeladen, Smoothies oder was auch immer uns einfällt, verarbeitet zu werden.



Vor ein paar Tagen war ich wieder einmal auf dem Käsekuchen-Trip. Als ganz kleine Isabelle war ich ganz verrückt nach dem Käsekuchen meiner Granny M., ein eher klassischer und schlichter Käsekuchen, zum Glück ohne Rosinen. Ich persönlich finde ja Rosinen sind im Käsekuchen nicht wirklich ein hübscher Anblick. Das weckt doch irgendwie gleich Assoziationen.

Seit damals liebe ich es, Käsekuchenrezepte auszuprobieren. Und immer wieder denke ich: ja! Das ist es! Das ultimative Käsekuchenrezept! Bis zum nächsten. Und dem nächsten. Da denkt man, so ein Käsekuchen, das ist ja so ein einfacher Kuchen. Gab's schon immer, nichts besonderes. Aber Vorsicht! Stille Wasser sind tief. Vielseitig und wandelbar. 

Dieses Mal sollte es der Cheesecake mit Blaubeeren nach einem Rezept von Leila Lindholm sein. Wegen der immernoch andauernden very-berry-Gelüste, you know. Und ich muß sagen, im Moment der Liebling unter den Käsekuchen. Die frischen Blaubeeren, wunderbar. Und nur obendrauf, also keine unappetitlichen Assoziationen. Aber das gewisse 'je-ne-sais-quoi' bekommt der Liebling durch die weisse Schokolade im Käse. Magnifique und berrylicious, alles auf einmal.




Und frei nach Fats Domino lassen wir dieses wunderschöne, mit vielen Freunden und viel Lachen verbrachte Wochenende ganz chillig ausklingen und summen weiter:

The wind in the willow played
love's sweet melody

...



Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntagabend und einen wunderbaren Start in die neue Woche.


Allerliebste Grüße,

Isabelle

Juli 05, 2012

I'll be your substitute ... lieber Flammkuchen



Flammkuchen geht im Applewood House immer. Ob klassisch, regional eingefärbt (schon mal Flammkuchen westfälische Art mit Kartoffeln probiert?) oder phantasievoll belegt. Mit fertigem Flammkuchenteig eine dankbare schnellzuzubereitende Mahlzeit für Eltern hungriger Mäuse. Auch sehr beliebt bei spontan einkehrenden Nachbarn oder Freunden. Was bei uns quasi das Gleiche ist, denn wir haben mit mehreren Freunden alle in einer Straße gebaut. Und den restlichen Nachbarn ganz schnell unsere Freundschaft aufgezwungen.




Was aber tun, wenn sich plötzlich alle Supermärkte der ganzen Gegend gegen mich verschworen haben und einfach keinen fertigen Flammkuchenteig dahaben? Weinend vor dem Filialleiter zusammenbrechen? Aus lauter Verzweiflung eine Dose Ravioli kaufen?




Niemals! Welches Lied singt die große Gloria Gaynor in solchen Situationen? Genau.  I will survive. Und von da ist es nur ein kurzer Gedankensprung zur Lösung. Auch von Gloria. Kluge Frau.

I'll be your substitute
whenever you want me.

Oh don't you know I'd be your substitute
whenever you need me.

Schnell ein Fladenbrot als Substitute gekauft, nach Hause geflitzt und einen erstklassigen Flammkuchen-Ersatz fabriziert. Und dabei gesungen, ist ja klar. Danke Gloria.




Und das geht so:

Ein großes rundes Fladenbrot erst in zwei Halbkreise teilen, dann jeden Halbkreis in zwei dünne Scheiben teilen. 

Die so entstandenen vier Halbkreise von beiden Seiten im 200° C (Heißluft) heißen Ofen kurz anknuspern, dann mit Schmand bestreichen (ca. 2 Becher), mit Schinkenstreifen und einer in dünne Halbkreise geschnittenen roten Zwiebel belegen. 

Darauf kommen dann noch gleichmäßig verteilt kleine Ziegenfrischkäse-Klümpchen. Sparsam mit Meersalz und großzügig mit frischem schwarzem Pfeffer würzen und ab in den Ofen, bis der Käse leicht verläuft.

Und genießen.




Man kann den Belag natürlich beliebig variieren. Und ja, ich weiß, daß man einen Flammkuchenteig auch im Nullkommanichts selbst herstellen kann. Manchmal kann man das aber leider gerade nicht. Oder man möchte gerade nicht. I will survive.



Ganz liebe Grüße und viel Sonnenschein wünscht euch eure

Isabelle

Juli 02, 2012

Buttermilk skies




Auch wenn es hier bei uns heute Abend wieder kalt und nieselig ist, egal. Ich hab Sonne im Herzen. Ich stell mir den Sommer einfach vor, so wie er eigentlich sein sollte. Warm und sonnig und Zitronengelb.





Warm und sonnig wird mir auch, wenn ich an eure lieben Worte und Kommentare denke. Darüber freue ich mich unglaublich! Und auch über die stetig steigende Zahl an Lesern! Schön, daß ihr da seid!





Ich wünsche euch ganz viel Sonnenschein, draußen und drinnen!
Sunshine rulz.


Liebe Grüße,

Isabelle