Oktober 30, 2012

Come along and join me in the happy kitchen!



Heute geht es los mit der neuen Reihe "The Happy Kitchen". Nachdem ich diese Idee letzte Woche vorgestellt hatte war ich ganz und gar überwältigt von euren Reaktionen darauf, anscheinend hatte ich damit wirklich einen Nerv getroffen. Vielen von euch geht es genauso wie mir. Wir wollen gutes, selbstgekochtes und richtig leckeres Essen haben, auch wenn das alltägliche Leben irgendwie immer dazwischenzukommen scheint und unsere Pläne über den Haufen schmeißt.

Ich habe also die letzten paar Tage immer in der Nähe meines kleinen Notizbüchleins verbracht und einmal zu Papier gebracht, mit welchen Tipps und Tricks ich seit Jahren versuche, unser Leben als fünfköpfige Familie zumindest was die Mahlzeiten angeht einigermaßen zeitsparend zu organisieren. 

Wohlgemerkt, die Betonung liegt auf "versuche". Alle Tipps und Tricks, die ich euch hier vorstelle sind auch wirklich nur Tipps und Tricks, nicht der Weisheit letzter Schluß. Eine kleine Anleitung zum Vereinfachen, zum "keep it simple".

Diese Serie soll nicht dazu anleiten, keine aufwändigen Rezepte mehr auszuprobieren oder nicht mehr einen ganzen Nachmittag lang in Ruhe beim Einkaufen zu verbringen oder nie wieder auf dem Markt stundenlang von Stand zu Stand zu schlendern. Nein, bestimmt nicht.

Diese Serie soll vielmehr eine Hilfe sein für die Zeiten, an denen wir mal wieder an Grenzen stoßen. Wenn ein Riesenprojekt im Job ansteht und Überstunden vorprogrammiert sind. Wenn in einer Woche mehr Elternabende als Wochentage sind. Wenn sich die Musikschulkonzerte, Laternenfeste und Schulhofverschönerungen ballen. Wenn alle besten Freundinnen Kummer haben und Trost brauchen. Wenn einfach mal die Kraft nicht ausreicht. Ich glaube, das kennen wir alle.

Wir werden hier bei "The Happy Kitchen" ganz verschiedene Themen sehen, die alle dazu beitragen sollen, unsere Küche, das Herz unseres Zuhauses, richtig happy zu machen. Es wird natürlich auch um einfach umzusetzende Rezepte gehen, um Tipps zum sinnvollen Vorbereiten von Mahlzeiten, um hilfreiche Küchengeräte und -utensilien, um konkretes Zeitsparen beim Kochen und, ganz wichtig, um die gute Laune, die wir beim Zubereiten von Mahlzeiten unbedingt haben sollten.

Und womit beginnt die ganze Geschichte? Wo entscheidet sich oft schon, ob es gut läuft oder schlecht? Ganz genau. Beim Einkauf. Und deshalb heute die BIG 10 beim Einkaufen. 10 Punkte zur Organisation des Einkaufens. In der Grafik einmal auf englisch, um Probleme mit dem automatischen Übersetzen zu vermeiden.







Und jetzt noch ein paar Erläuterungen zu den einzelnen Tipps:


  1. Nicht so oft Einkaufen gehen! Einkaufen an sich ist ein riesiger Zeiträuber, alleine schon die "Rüstzeiten" wie Parkplatz suchen, Einkaufswagen holen, an der Fleisch-, Käse-, Sonstwastheke anstehen, an der Kasse anstehen, mehrmals alles ein-und wieder auspacken, im Laden, an der Kasse, am Auto, Zuhause.

  2. Einkaufen möglichst streng nach Menüplan. Ist zwar vielleicht langweilig, hilft aber richtig gut dabei, eine stressige Woche zu überstehen.

  3. Legt euch eine für euren Haushalt maßgeschneiderte Einkaufsliste zu. Am Besten sogar in der Reihenfolge des Supermarktdurchlaufs. Ein Feld für jeden Standardartikel, den ihr immer braucht, dann müsst ihr nur eintragen und abhaken. Und Extrafelder "Obst/Gemüse" und "Fleisch/Wurstwaren".

  4. Nicht von Discounter A zu Discounter B zu Discounter C hetzen. Zeit ist Geld, im wahrsten Sinne des Wortes. Alle Schnäppchen erjagen könnt ihr, wenn ihr mal so richtig Langeweile habt. Aber nicht, wenn die Zeit sehr knapp ist. Alles geht leider nicht.

  5. Nehmt eine ausreichende Menge an Einkaufskörben mit! Hört sich vielleicht unwichtig an, aber ein Vorsortieren der Einkäufe schon an der Kasse oder am Auto nach Kategorien wie "Kühlschrank", "Gefrierschrank", "Vorratskeller" oder "Vorratsschrank Küche" spart Zeit und Nerven.

  6. Sucht nach lokalen Geschäften, bei denen man vorbestellen kann. Bei unserem örtlichen Fleischer zum Beispiel kann ich unsere Wochenration telefonisch bestellen und am nächsten Tag abholen, ganz ohne Warteschlange.

  7. Oft gehört, immer wieder gerne verdrängt: nicht mit leerem Magen einkaufen gehen! Dann landet nämlich wirklich alles Mögliche im Einkaufswagen. Einfach vorher wenigstens eine Banane oder einen Apfel essen. 

  8. Habt ihr kleine Kinder? Dann versucht, wenn möglich, den Einkauf zu erledigen, bevor ihr sie aus der Kita oder der Schulbetreuung abholt. Das macht euch nicht zu schlechten Müttern, so ein tolles Abenteuer ist ein Supermarkt ja schließlich auch nicht. Wer würde nicht lieber noch ein bißchen spielen statt einzukaufen?

  9. Versucht, antizyklisch einzukaufen. Nicht unbedingt am Samstagvormittag, wenn alle in die Supermärkte strömen. Am späten Samstagnachmittag sind die Geschäfte oft viel leerer und man braucht nur einen Bruchteil der Zeit. Dienstags, Mittwochs und Donnerstags ist der späte Nachmittag auch eine relativ gute Zeit zum Einkaufen, da es keine traditionelle Großeinkaufszeit ist.

  10. Wenn ihr keine Fertiggerichte essen möchtet, dann kauft sie nicht. Ihr trefft diese Entscheidung. Bei "The Happy Kitchen" werdet ihr ein paar very basic Rezepte kennenlernen, die man im Nullkommanichts aus dem Vorrat herbeizaubern kann. Bestimmt lecker, schneller als eine TK-Pizza und ganz bestimmt ein "happy-maker". 


So, für heute wäre es das erstmal. Und immer dran denken: Essen soll Spaß machen. Und nicht die Laune verderben. Und wenn mal alle Stricke reißen ... soll ich euch etwas verraten? Gestern abend, nach einem langen und anstrengenden Meeting gab's ...? Currywurst mit Pommes! Muß auch mal sein.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Abend, live aus meiner happy kitchen!



Liebe Grüße,

Isabelle

Oktober 24, 2012

Very Basic Fig Salad und was hier demnächst so los ist




Eigentlich nehme ich mir gerne ganz viel Zeit zum Kochen und Backen. Ich könnte stundenlang schnippeln, rühren, kneten und natürlich essen. Eigentlich.




Es gibt aber Tage, da ist die Zeit einfach nicht mein Freund. Dann habe ich das Gefühl, ständig gegen die Uhr zu kämpfen. Kennt ihr das?

Und so gerne ich dann auch in der Küche stehen und ganz in Ruhe ein mehrgängiges Menü plus Kuchen zubereiten würde, es geht manchmal einfach nicht. Wenn ich es so recht überlege, geht das an den allermeisten Tagen einfach nicht so einfach.




Was also tun, wenn die Zeit knapp ist, der Wunsch nach gutem Essen aber groß? Beschäftigt uns diese Frage nicht alle sehr? Immer wieder?

Ich habe mir deshalb überlegt, eine Reihe zum Thema "Good food quite fast" zu starten. Für die Tage, an denen alles schnell gehen muß. Eine Reihe nicht nur mit Rezepten sondern auch mit Tipps zum Thema Einkauf und Vorratshaltung, zur Vorbereitung und zum Spaß-beim-Kochen-haben. Der letzte Punkt ist nämlich ganz furchtbar wichtig und wird oft sträflichst vernachlässigt!

Gutes Essen schnell auf den Tisch zu bringen beschäftigt mich schon seit einigen Jahren. Diesen täglichen Kraftakt, neben Arbeit, Kindern, Haushalt und dem sonstigen alltäglichen Wahnsinn leckere, ansprechende, ausgewogene und frische Mahlzeiten auf den Tisch zu bringen ohne sich zu sehr stressen zu lassen, ich kenne ihn zur Genüge.




Ich möchte ein paar Tipps geben, wie man das Kochen und Backen ganz einfach gestalten kann ohne jeden Tag den gleichen Eintopf essen zu müssen.

Wie man es vermeiden kann, jeden Tag planlos im Supermarkt zu stehen und nicht zu wissen, was man kochen soll.

Wie man ganz entspannt einen Haufen Gäste erwarten und sich trotzdem vielleicht vorher noch die Nägel lackieren kann.

Und wie man die Nerven behält wenn Kind A monatelang nur gekochte, Kind B im gleichen Zeitraum nur rohe Möhrchen essen will, beides vorzugsweise dann, wenn Kind C gerade gestillt werden möchte.




Zur Einstimmung auf diese neue Serie heute schonmal ein ganz grundlegender Tipp für das schnelle gute Essen: keep it simple. Ganz einfach.

Die Rezepte mit den tausend Zutaten, am besten noch aus dem vietnamesischen Feinkostgeschäft in der nächsten Großstadt, die könnt ihr kochen, wenn ihr mal so richtig Zeit und Muße dafür habt. Dann macht das Spaß. Aber wenn die Zeit knapp ist? Dann sucht euch etwas Einfaches aus, mit wenigen, aber guten Zutaten und wenigen Handgriffen bei der Zubereitung.




Hier gibt es heute für euch einen wirklich ganz einfachen Salat mit Feigen und Ziegenfrischkäse. Unglaublich schnell aus wenigen Zutaten in nicht einmal fünf Minuten fertig. Ratzi-Fatzi, Schatzi. Man kann so einen Salat natürlich auch noch ganz deutlich pimpen, ich habe zum Beispiel bei der wunderbaren Okka diesen Salat aus Süßkartoffeln, Feigen und Ziegenkäse gesehen, aus dem neuen Jerusalem-Kochbuch des von mir fast schon Groupieähnlich verehrten Yotam Ottolenghi. Ich denke, wenn ich mal wieder meiner kleinen Kochbuchsucht nachgeben muß, werde ich dieses Buch wohl auch kaufen.

Nun ja, hier ist es jedenfalls heute eher schlicht und schnell, aber trotzdem schön und sehr lecker. Das Rezept steht im letzten Bild.










Ich feile derweil noch ein bißchen an meinen Ideen zur neuen Reihe, vor allem an dem Namen dafür. Euch wünsche ich noch einen wunderschönen Mittwochabend! Macht es gut, ihr Lieben!


Liebe Grüße,

Isabelle




Oktober 18, 2012

Wenn die Involtini in der Küche lustige Liedchen singen ...



...dann haben sie sich wieder heimlich über den Chianti hergemacht. So eine Rasselbande aber auch! Statt sich einfach dem für Rouladen vorgesehenen Schicksal zu ergeben meinen manche dieser frechen Dinger wohl, sie wären etwas Besonderes.

Andere Rouladen lassen sich brav mit Senf und Gürkchen füllen, aber diese hier? Nix da! Die haben wohl heimlich einen Italienisch-Kurs bei der VHS mitgemacht und träumen jetzt davon, sich ein hübsches gepunktetes Tuch um den Kopf zu binden, die Caprihose anzuziehen und mit der Vespa ab Richtung Bella Italia zu brausen.




Ist echt gemein für so eine kleine Roulade. So ein Fernweh zu haben und doch zu wissen: am Ende wartet ja doch nur der Kochtopf. Sie taten mir richtig leid. Und dann hatte ich eine Idee.

Wenn die Ärmsten schon nicht nach Italien fahren können, muß Italien eben zu ihnen kommen, ganz einfach. Va bene!





Also scusi Senf und Gürkchen - ein andermal. Dafür her mit Salbei, Lorbeer und Piment, mit Frischkäse, Paprika und Parmaschinken! Und jede Menge Chianti! Cin cin!





Ich habe selten so glückliche Rouladen gesehen. Sie bestanden gleich darauf, in Zukunft nur noch auf den Namen "Involtini" zu hören und rockten die Küche mit Liedern von Gianna Nannini.

Ich war vielleicht froh, als ich endlich die Backofentür hinter ihnen schliessen konnte! Hinter drei Glasscheiben war der Gesang nicht mehr so laut und ich gönnte mir den kleinen Rest Chianti, den sie noch übrig gelassen hatten. 





Ein wenig taten sie mir ja immer noch leid, die reiselustigen Roulädchen. Aber ich glaube, am Ende waren sie glücklich. Und das ist ja die Hauptsache, oder?

Wir waren jedenfalls sehr glücklich, diese beschwipsten Involtini mit ein paar Nudeln und einem feinen Salat zu verspeisen. Und sogar die männliche Minderheit hier im Hause, sonst eher für die klassische Roulade zu haben, meinte, wir könnte ruhig öfters mal ein paar Rouladen auf dem Weg nach Italien in unserer Küche abfüllen.

Und damit ihr auch dieses Rezept zum Glücklichmachen ausprobieren könnt, ecco! Hier ist es:


Das Rezept entstand in Anlehnung an ein Rezept aus einer schon älteren Lecker. An dieser Stelle einmal vielen,vielen Dank an diese wunderbare Zeitschrift! Die Rezepte, die Bilder, das Layout, ihr seid wunderbar!


Und ihr alle, liebe Blogleser und -leserinnen, ihr seid auch ganz furchtbar wunderbar! Ich freue mich immer so sehr über eure Kommentare und die wunderbaren Bekanntschaften die wir hier machen. Ich denke, es wird vielleicht mal Zeit für ein kleines Give-Away. Mal schauen, was mir so einfällt.




Ich wünsche euch allen noch einen wunderbaren Abend. Findet ihr nicht auch, daß heute der beste Donnerstag der Woche ist? 




Liebe Grüße,

Isabelle


Oktober 15, 2012

Ich hab' noch einen Koffer in Berlin und vom Eindrücke sammeln



Die letzten paar Tage habe ich das Applewood House gegen ein Hotelzimmer in Berlin getauscht. Und auch wenn ich sehr gerne in unserem gemütlichen gelben Häuschen bin - von Zeit zu Zeit muß ich einfach hinaus in die weite weite Welt.

Einmal etwas anderes sehen, andere Wege gehen, andere Menschen treffen - wunderbar. Auch wenn ich schon so oft in Berlin war, es gibt immer unzählige neue Eindrücke und Entdeckungen.




Einfach nur durch die Straßen treiben lassen, mit der S-Bahn quer durch die Stadt fahren oder in einem Café sitzen und die Leute anschauen. Das lädt meine kreativen Akkus wieder auf. 






An Berlin liebe ich vor allem dieses Unangestrengte, dieses Nebeneinander der unterschiedlichsten Menschen, Kulturen und Stile. Eine wunderbare Mischung voller Inspiration. Alt neben neu. Häßlich neben schön. Edel neben shabby. Arm neben reich. Modern neben antik.





Detailgetreu restaurierte historische Gebäude neben der modernsten europäischen Architektur der größten zeitgenössischen Architekten. Scheinbare Gegensätze, die sich auf wunderbare Weise ergänzen. Ich könnte den ganzen Tag einfach nur "hach" sagen.



Und egal wo man hier ist, die Geschichte ist allgegenwärtig. Diese Stadt, ewig im Wandel und doch immer sie selbst. Ein ausgeprägter Charakter mit vielen Nuancen. Inspiration pur.

Und geht es nicht gerade darum? Sich auch zu verändern? Neue Wege, neue Perspektiven, ohne sich dabei zu verbiegen. Mal etwas Neues ausprobieren, etwas anders machen als sonst. 






Wir haben diesmal in Berlin wieder so viele Eindrücke gewonnen! Ich fühle mich ein bißchen wie die Maus Frederick aus dem gleichnamigen Buch von Leo Lionni. Nur statt Farben und Sonnenstrahlen habe ich Inspirationen gesammelt. In Echtzeit.




Wer mich auf Instagram begleitet war in Berlin live und in Farbe mit uns unterwegs. Schön war das! So viele liebe Instagram- und Bloggerfreunde mit wunderbaren Tipps für uns! Sei es die Suche nach einem netten und kinderfreundlichen Frühstückscafé oder besonders tolle Tipps wie den schnellsten Stadtrundgang Berlins. Vielen Dank, liebe Imke!

Die Bilder dazu findet ihr alle bei Instagram, klickt einfach in der Seitenliste darauf. Ich habe die meiste Zeit auch nur mit dem Iphone geknipst, so ohne die große Kamera läuft es sich doch etwas leichter durch die Stadt. Und man kann mehr Einkaufstüten tragen ;)




Und jetzt werde ich mal ein paar meiner neuen Inspirationen umsetzen. Ich habe die Vision eines wunderschön aufgeräumten Hauswirtschaftsraumes und Bügelzimmers ohne Wäscheberge. Ich fürchte, um das Wirklichkeit werden zu lassen werde ich wohl oder übel der Dreckwäsche vom Urlaub den Kampf ansagen müssen. 

Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die neue Woche!


Liebe Grüße,

Isabelle

Oktober 13, 2012

Sweet Potato my dear friend



Geht euch das auch so? Färben sich im Herbst die Blätter bunt, ist es draußen öfters schonmal richtig frisch und der Tag schon deutlich kürzer, so erwacht mein Verlangen nach gemütlichem Essen. Auch Comfort Food genannt. Oder Soul Food. Oder einfach Hausmannskost. Wie auch immer.



Wie gut, daß die Natur in dieser Jahreszeit nochmal so alles gibt. Obst und Gemüse reichlich, wie gemacht für diese Jahreszeit und unsere kulinarischen Bedürfnisse und Genüsse. 

Und diese Farben! Welcher Stylist kann das so gut wie Mutter Natur im Herbst. Alles leuchtet um die Wette. Ist das nicht wunderschön?


Auch wenn der Herbst nach deftigen Schmorgerichten geradezu schreit: manchmal muß es ganz schnell gehen mit dem Seelenessen. Weil vielleicht der Tag so anstrengend war, die Welt kein schöner Ort war und man ganz schnell mit dicken Socken ab auf's Sofa muß. Oder weil draußen ein eiskalter Wind wehte. Vielleicht kommen auch die Kinder gleich schon hungrig aus der Schule. Es gibt viele Gründe für ein schnelles Essen. Und für ein gutes Essen. Und für beides natürlich.



Und für genau solche Fälle habe ich hier ein ganz wunderbares und unglaublich schnelles Rezept. Eine köstliche Süßkartoffelsuppe. Ja, Süßkartoffel. 


Probiert sie ruhig mal aus, die süße Knolle. Seit meinem ersten Thanksgiving-Fest in den USA bin ich ein großer Freund der Süßkartoffel. Ob als Pie, Püree, Schmorgemüse oder eben als Suppe - sie ist einfach so süß! Man muß sie einfach lieben.


So eine Suppe geht ratzifatzi und hält Leib und Seele zusammen. Und wenn man dazu noch ein paar Scheibchen kurz angebratene Kabanossi reicht, essen sogar meine Töchter diese Suppe. Und das will etwas heißen! Die sind nämlich die reinsten Suppenkasper.

Hier ist das Rezept für euch. Die Mengenangaben beziehen sich auf 4-6 Personen, je nachdem ob es eine Vorspeise oder ein Hauptgericht sein soll.





Probiert's mal aus! Und ich freue mich immer, wenn mir jemand schreibt, daß ein Rezept geschmeckt hat. Oder eben nicht, haha!

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!


Liebe Grüße,

Isabelle

Oktober 11, 2012

Who's that girl ...


Habt ihr euch schonmal gefragt, wer hier eigentlich immer den Kochlöffel schwingt, den Backofen anheizt, die Fotos macht und überhaupt? Wer hier bloggt?


Also. Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Isabelle und ich bin kochbuchsüchtig. So einfach ist das. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht steckt ja noch viel mehr dahinter.


Applewood House bin ich, Isabelle. Und damit ihr mich ein bißchen besser kennenlernen könnt gibt es jetzt brandneu eine about Isabelle-Seite auf diesem Blog. Ihr findet sie oben in der Seiten-Leiste. Schaut mal herein! Ich freu mich immer so sehr über euren Besuch hier im Applewood House und eure Kommentare!

Übrigens, ist das nicht eine gelungene Überschrift heute? Ich bin ganz stolz auf mich. Habe jetzt leider die ganze Zeit einen furchtbar penetranten Ohrwurm. Danke Madge. Zu Isla Bonita könnte man besser einschlafen. Tja, ich fürchte man kann nicht alles haben. Ist halt kein Wunschkonzert hier.

Ich wünsche euch einen fantastischen Donnerstag!



Liebe Grüße,

Isabelle





Oktober 08, 2012

I wanna be your drill instructor



Mein Ohrwurm des Tages? I wanna be your drill Instructor. Oder sollte ich lieber sagen: der Ohrwurm des Monats?

Nein, ich habe nicht vor, zu den Marines zugehen. Zu kurze Haare und zuviel tarnfarbene Klamotten für meinen Geschmack, also jedenfalls für mich. Grün ist nicht so meine Farbe.

Möchtet ihr wissen, warum ich dann seit letzten Freitag ständig "I wanna be your drill instructor" vor mich hinsumme? Ganz einfach. Ich bin im Bootcamp. Genauer gesagt im Blogging your way Bootcamp bei der wunderbaren Holly Becker vom grandiosen Blog Decor8.

Ich bin ja noch ziemlich neu hier in der Welt des Bloggens und finde, so ein Bootcamp ist eine wunderbare Möglichkeit, ein paar Tricks zu lernen. Nicht nur von Holly und ihren Kolleginnen sondern auch im Austausch mit den anderen Teilnehmern. Und vor allem vom eigenen Rechner aus zu frei wählbaren Zeiten, für berufstätige Mütter von drei Kindern also ideal. Im Fernsehen kommt ja auch selten etwas Gescheites. Die Desperate Housewives sind vorbei, ein Tatort aus Münster kommt viel zu selten und "Wetten Dass ..." (mir gefiel Markus Lanz übrigens ausgezeichnet!) ist ja auch nicht täglich. Da kann man schön den ganzen Abend im Bootcamp schwitzen. Und Schlaf wird sowieso total überbewertet, oder?





Für den Anfang habe ich mir schonmal ein paar hübsche Blümchen für meinen Schreibtisch organisiert und einen Tee gekocht. Und jetzt kann ich es kaum erwarten, loszulegen.


In diesem Sinne:

Left right left right left right left
I love working with Blogging Your Way


Verschwitzte Grüße,

eure Isabelle

Oktober 05, 2012

Ein Tortentraum mit Äpfeln



Wie ich euch neulich schon erzählte, bin ich bei Apfelkuchen ganz gegen meine sonstige Gewohnheit gar nicht experimentierfreudig und backe seit Jahren immer den gleichen "Apfelkuchen sehr fein" aus dem Dr. Oetker Backbuch. Der ist einfach, köstlich und mit Gelinggarantie auch nachts im Schlaf zu backen. 


Aber jetzt hat die Eintönigkeit an der Apfelkuchenfront ein Ende.





Unser Apfelkuchenrepertoire wird um mindestens eine Attraktion bereichert. Die Wiener Apfeltorte.

Buttriger Mürbeteig. Saftige Äpfelchen in leichter Creme. Gekrönt von knusprigen Mandelblättchen. Mmmmmh. Ein ganz feines Kaffeehaustörtchen für wunderbare Anlässe. 





Anlässe wie Geburtstage, Taufen, Konfirmationen, Kommunionen, Bar Mitzwas, Kaffeeklatsch, Liebeskummer, Ferienbeginn oder schlicht und einfach Kuchenhunger. Oder für jeden anderen Anlass der euch so einfällt.





Erst waren hier alle ein bißchen skeptisch. Ein anderer Apfelkuchen? Warum? Weshalb? Muß das sein? Aber jetzt sind alle ganz verliebt in das köstliche Törtchen. Ein richtiger kleiner Glücklichmacher.





Und wißt ihr, was das Beste am Sonntagskuchen ist? Wenn man ihn am Sonntag gar nicht essen kann (weil man erst zu spät mit dem Backen angefangen hat und der Kuchen erst ewig abkühlen muß um nicht auseinanderzufallen und man der hungrigen Familie dann doch schnell einen Apple Crumble zaubern muß) und man ihn dafür die ganze Woche im Büro in der Frühstückspause (Mama & Papa) oder nach Schulschluß (die Kinder) genießen darf. 

Bittesehr, das Rezept:










Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende! Und wenn das Wetter auch grottig ist, macht das Beste daraus. Mal wieder so mit Kerzen und Tee ganz gemütlich auf dem Sofa sitzen, vielleicht in eine warme Decke gekuschelt, ein gutes Buch lesen. Und Kuchen essen!


Liebe Grüße,

Isabelle

Oktober 03, 2012

Just a little bit of wisdom




In diesem Sinne: macht euch noch einen wunderschönen Abend! Und morgen gibt es dann das Rezept für den wahrscheinlich allerbesten Apfelkuchen der Welt.

Liebe Grüße,

Isabelle